Land muss wegen TKMS auf Zukunftsvertrag pochen – CDU-Politiker sprachen mit Betriebsrat

„Die Landesregierung muss bei ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) auf die Einhaltung des Zukunftsvertrages pochen“. Diese Auffassung vertrat CDU-Generalsekretär Ulf Thiele, der zusammen mit CDU-Bundestagskandidat Reinhard Hegewald und CDU-Landtagskandidat Sven Behrens TKMS in Emden besuchte.

Bei dem Gespräch mit dem Betriebsrat des von der Schließung bedrohten Standortes war der Zukunftsvertrag aus 2009 ein wichtiges Thema. Der Zukunftsvertrag, der auch die Unterschriften von TKMS und der Niedersächsischen Landesregierung trägt besagt, dass die Fähigkeit zur Ausrüstung, Engineering und Reparatur von Überwasserschiffen am Standort Emden erhalten bleibt. Darüber hinaus wurde damals vereinbart, dass 200 Mitarbeiter für TKMS im Überwasser-Marine Engineering dauerhaft in Emden erhalten bleiben.

Hegewald fordert Ministerpräsident Stefan Weil (SPD) deshalb auf, auf Gespräche mit dem TKMS-Vorstand in Kiel und mit dem ThyssenKrupp-Konzern in Essen zu bestehen. Sich damit abzufinden, dass kein Unternehmensvertreter am Runden Tisch letzte Woche in Hannover teilnahm, sei keine Lösung. „Jetzt ist der Ministerpräsident gefordert“, so Hegewald. Thiele kündigte an, mit Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen zu sprechen. „Aber es muss auch Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries mit ins Boot“, so Thiele. Da sei die örtliche SPD gefordert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: